Starke Defekte.
Mehrstufig korrigiert.
Ein schwarzer BMW ALPINA B10 Touring mit einem über Jahre entstandenen, ausgeprägten Defektbild. Swirls, Waschkratzer und zahlreiche weitere Spuren prägten nahezu das gesamte Fahrzeug. Ziel war eine umfangreiche mehrstufige Lackkorrektur mit hohem Korrekturgrad und anschließendem keramischen Schutz.
Ein Lackbild mit
deutlichen Spuren.
Der schwarze Lack zeigte über das gesamte Fahrzeug ein ausgeprägtes Defektbild. Unter direktem Kontrolllicht wurden dichte Waschkratzer, Swirls und weitere Spuren sichtbar, die Klarheit und Tiefe des Lackbildes deutlich beeinträchtigten.
Gerade auf dunklem Lack werden solche Defekte unter gerichteter Beleuchtung besonders deutlich. Entscheidend war deshalb nicht, kurzfristig möglichst viel Glanz zu erzeugen, sondern das vorhandene Defektbild systematisch zu korrigieren und anschließend ein sauberes, gleichmäßiges Finish herauszuarbeiten.
Nicht nur einzelne Stellen.
Das gesamte Lackbild.
Auch an den Türen zeigte sich das gleiche Bild. Die Dokumentation verschiedener Bereiche macht sichtbar, dass es sich nicht um einzelne lokale Kratzer handelte, sondern um ein über das Fahrzeug verteiltes Defektbild.
Hoher Korrekturgrad.
Kontrollierter Lackabtrag.
Bei einem solchen Defektbild reicht ein einzelner Polierdurchgang nicht aus. Die Bearbeitung wurde deshalb mehrstufig aufgebaut. Ziel war ein sehr hoher Korrekturgrad, ohne die vorhandene Lacksubstanz unnötig zu beanspruchen.
Die Intensität der einzelnen Arbeitsschritte wurde dabei an den tatsächlichen Zustand der jeweiligen Fläche angepasst. Nicht maximale Aggressivität, sondern das Verhältnis aus Korrekturleistung, Finish und Materialerhalt bestimmte den Prozess.
Cutting ist noch nicht
das fertige Finish.
Nach mehreren Cutting-Durchgängen ist ein großer Teil der eigentlichen Defektkorrektur bereits erfolgt. Die Oberfläche kann in diesem Stadium jedoch noch einen Grauschleier oder feine Bearbeitungsspuren zeigen. Erst die nachfolgenden Finish-Schritte arbeiten die endgültige Klarheit, Tiefe und den sauberen Hochglanz heraus.
Von der Korrektur
zur Klarheit.
Nach der intensiveren Korrektur wurde das Lackbild in den folgenden Polierstufen weiter verfeinert. Dabei ging es nicht mehr um zusätzlichen aggressiven Defektabtrag, sondern darum, die zuvor korrigierte Oberfläche sauber auszufahren und ein gleichmäßiges, klares Hochglanzfinish herzustellen.
Besonders schwarzer Lack zeigt sehr schnell, ob die einzelnen Stufen sauber aufeinander abgestimmt wurden. Erst ein ruhiges Lackbild unter direktem Licht bildet die Grundlage für das endgültige Ergebnis.
Keramikversiegelung
nach dem Finish.
Nach Abschluss der mehrstufigen Lackkorrektur und des Finishs wurde die Oberfläche sorgfältig für die Keramikversiegelung vorbereitet und anschließend versiegelt.
Damit folgt der Schutz erst auf die eigentliche Lackarbeit. Die Keramikversiegelung ersetzt keine Korrektur – sie schützt und ergänzt das zuvor herausgearbeitete Lackbild und erleichtert die anschließende Pflege.
Das Ergebnis.
Aus dem stark beanspruchten schwarzen Lackbild wurde durch die mehrstufige Korrektur wieder eine deutlich ruhigere, klare und tief wirkende Oberfläche herausgearbeitet. Die anschließende Keramikversiegelung schützt das erzielte Finish bei der weiteren Pflege.
Die Arbeiten
im Überblick.
- 01 Gründliche Fahrzeugwäsche und Vorbereitung
- 02 Chemische und mechanische Dekontamination
- 03 Beurteilung des Lackzustands unter Kontrolllicht
- 04 Mehrstufige Lackkorrektur
- 05 Mehrere Cutting-Durchgänge auf stark beanspruchten Bereichen
- 06 Verfeinerung der korrigierten Oberflächen
- 07 Hochglanzfinish
- 08 Vorbereitung für die Keramikversiegelung
- 09 Keramikversiegelung der Lackoberflächen
- 10 Abschließende Kontrolle des Lackbildes
Mehr zu den Leistungen: Lackkorrektur und Keramikversiegelung.
Den Lackzustand
realistisch beurteilen.
In der Fahrzeuganalyse klären wir, welche Korrektur für dein Fahrzeug sinnvoll und materialschonend möglich ist.