Arbeitsbeispiel · Lotus Exige Cup 430
Lotus Exige Cup 430 – mehrstufige Lackkorrektur & Keramikversiegelung
Materialschonende Lackkorrektur eines regelmäßig auf Trackdays eingesetzten Fahrzeugs – mit besonderem Fokus auf den Erhalt des Originallacks.

Ausgangslage
Tracktool mit deutlichen Gebrauchsspuren
Diese Lotus Exige Cup 430 wird regelmäßig auf Trackdays eingesetzt. Unter Kontrolllicht zeigten sich deutliche Swirls, Kratzer und einzelne tiefere Lackdefekte.
Vor der Beurteilung wurde das Fahrzeug intensiv vorgewaschen und von Hand gewaschen. Details und Radkästen wurden gereinigt, der Lack chemisch und mechanisch – einschließlich Reinigungsknete – dekontaminiert. Erst danach ließ sich der tatsächliche Zustand unter Licht beurteilen.
Originallack erhalten
Lackkorrektur ohne klassische Lackschichtdickenmessung
Die GFK-Karosserie bietet für übliche magnetische beziehungsweise Wirbelstrom-Lackschichtdickenmessgeräte keine verlässliche Messgrundlage wie geeignete Metalluntergründe. Deshalb stand ein besonders vorsichtiges Vorgehen im Mittelpunkt.
Die Polierschritte wurden so mild wie möglich und so intensiv wie nötig abgestimmt. Korrigierbare Swirls und Kratzer wurden mehrstufig bearbeitet. Tiefere Defekte wurden bewusst nur abgemildert, wenn ein weiterer Lackabtrag dem Erhalt des Originallacks entgegenstand.
So viel Korrektur wie sinnvoll. So wenig Lackabtrag wie möglich.
Dokumentierte Lackkorrektur
Der Unterschied unter Kontrolllicht
Heckschürze


Die zweite Aufnahme dokumentiert den Zustand nach dem Cutting. Das abschließende Finish und die Keramikversiegelung folgten anschließend.
Schweller


Am Schweller wurden die korrigierbaren Defekte reduziert. Einzelne tiefere Spuren blieben bewusst erhalten: Der verantwortungsvolle Umgang mit dem vorhandenen Lack war wichtiger als das vollständige Entfernen jeder Spur.
Einblick in die Arbeit
Lackkorrektur im direkten Vergleich
Die Aufnahmen zeigen die Einstiege, den Heckspoiler und die hintere Seitenwand während der mehrstufigen Lackkorrektur.
Einstiege – Vorher-/Nachher-Vergleich während der mehrstufigen Lackkorrektur.
Heckspoiler – Vorher-/Nachher-Vergleich während der mehrstufigen Lackkorrektur.
Hintere Seitenwand – Vorher-/Nachher-Vergleich während der mehrstufigen Lackkorrektur.
Schutz nach der Korrektur
Keramikversiegelung mit praktischem Nutzen auf der Rennstrecke
Nach der mehrstufigen Lackkorrektur wurde die Oberfläche für die Keramikversiegelung vorbereitet und anschließend versiegelt.
Gerade im Trackday-Einsatz sammeln sich Gummiabrieb, Insekten und Bremsstaub auf dem Fahrzeug. Die Versiegelung kann die Anhaftung dieser Verschmutzungen verringern und die anschließende Reinigung erleichtern. Das reduziert den Bedarf an aggressiven Reinigungsmitteln und unterstützt die schonende Pflege des erhaltenen Originallacks.
Eine Keramikversiegelung verhindert keine Steinschläge oder Kratzer. Auch auf versiegelten Flächen bleibt eine passende, sorgfältige Reinigung notwendig.
Abgeschlossenes Projekt
Das Ergebnis
Ein deutlich klareres Lackbild, sorgfältig herausgearbeitetes Finish und eine geschützte Oberfläche für die weitere Nutzung. Der Erhalt des Originallacks blieb dabei der Maßstab.



Arbeitsschritte
Die Arbeiten im Überblick
- Intensive Vorwäsche und schonende Handwäsche
- Reinigung von Details und Radkästen
- Chemische und mechanische Dekontamination einschließlich Reinigungsknete
- Beurteilung des Lackzustands unter Kontrolllicht
- Mehrstufige, materialschonende Lackkorrektur
- Bewusst zurückhaltende Bearbeitung tieferer Defekte
- Finish und Vorbereitung der Lackoberfläche
- Keramikversiegelung
Mehr zu den Leistungen: Lackkorrektur und Keramikversiegelung.
Dein Fahrzeug
Den Lackzustand realistisch beurteilen
In der Fahrzeuganalyse klären wir, welche Korrektur für dein Fahrzeug sinnvoll und materialschonend möglich ist.