Projekt · Porsche 911 Carrera Targa

Originallack.
Zweistufig neu aufgearbeitet.

Ein klassischer Porsche 911 Carrera Targa mit weißem Originallack. Kein außergewöhnlich schlechter Zustand – aber über die Jahre entstandene Waschkratzer, Swirls und einzelne Kratzer waren unter gezieltem Kontrolllicht auf nahezu allen Bauteilen deutlich sichtbar.

Zweistufige Lackkorrektur Originallack Keramikversiegelung Verdeckimprägnierung
Porsche 911 Carrera Targa nach zweistufiger Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Ausgangslage

Typische Gebrauchsspuren.
Über das gesamte Fahrzeug.

Der weiße Originallack zeigte das typische Bild eines über Jahre genutzten und nicht konsequent gepflegten Fahrzeugs. Waschkratzer, Swirls und einzelne stärkere Spuren verteilten sich über nahezu sämtliche lackierten Bauteile.

Gerade weißer Lack kann im normalen Licht trotz vorhandener Defekte sauber und glänzend wirken. Unter gezieltem Spot- und Kontrolllicht wird jedoch sichtbar, wie stark Waschkratzer, Swirls und einzelne Kratzer das tatsächliche Lackbild beeinflussen. Ziel war deshalb keine unnötig aggressive Bearbeitung, sondern eine saubere zweistufige Korrektur des vorhandenen Originallacks.

Porsche 911 Carrera Targa Radlauf im Ausgangszustand mit Swirls und Waschkratzern unter Kontrolllicht
Radlauf – typische Waschkratzer unter gerichtetem Kontrolllicht
Porsche 911 Carrera Targa Seitenwand vor der zweistufigen Lackkorrektur
Seitenwand – sichtbare Swirls und Gebrauchsspuren
Porsche 911 Carrera Targa Heckhaube vor der Lackkorrektur mit Waschkratzern
Heckhaube – Defektbild vor der Korrektur
Defektkorrektur

Sichtbar gebraucht.
Gezielt korrigiert.

Die zweistufige Lackkorrektur wurde auf den tatsächlichen Zustand der einzelnen Bereiche abgestimmt. In der ersten Stufe wurden die vorhandenen Defekte gezielt korrigiert. Der nachfolgende Finish-Schritt verfeinerte die Oberfläche und stellte ein ruhiges, gleichmäßiges Lackbild her.

Porsche 911 Carrera Targa Seitenwand vor der Lackkorrektur
Vorher – deutliche Gebrauchsspuren auf der Seitenwand
Porsche 911 Carrera Targa Seitenwand nach zweistufiger Lackkorrektur
Nachher – ruhiges, korrigiertes Lackbild
Porsche 911 Carrera Targa Heckhaube vor der zweistufigen Lackkorrektur
Heckhaube – Ausgangszustand
Porsche 911 Carrera Targa Heckhaube nach zweistufiger Lackkorrektur
Heckhaube – nach Korrektur und Finish
Porsche 911 Carrera Targa hintere Stoßstange vor der Lackkorrektur
Hintere Stoßstange – vorher
Porsche 911 Carrera Targa hintere Stoßstange nach zweistufiger Lackkorrektur
Hintere Stoßstange – nach zweistufiger Korrektur
Zweistufige Lackkorrektur

Hoher Korrekturgrad.
Originallack erhalten.

Ziel der Bearbeitung war nicht, möglichst aggressiv Material abzutragen. Die erste Polierstufe korrigierte Waschkratzer, Swirls und weitere oberflächliche Defekte. Anschließend wurde die Oberfläche mit einer feineren Stufe vollständig ausgearbeitet.

Gerade bei erhaltenem Originallack zählt nicht nur das sichtbare Ergebnis, sondern auch der verantwortungsvolle Umgang mit der vorhandenen Lacksubstanz. Korrekturleistung und Materialerhalt wurden deshalb über das gesamte Fahrzeug gegeneinander abgewogen.

Kontrolle unter Spotlicht

Weiß kaschiert viel.
Kontrolllicht nicht.

Im normalen Umgebungslicht kann weißer Lack trotz vorhandener Defekte sauber und glänzend wirken. Flächiges Show- oder Hallenlicht zeigt viele Waschkratzer und Swirls nur eingeschränkt. Erst gerichtetes Spot- und Kontrolllicht macht das tatsächliche Defektbild sichtbar und ermöglicht eine zuverlässige Beurteilung der Oberfläche. Der Vergleich an der Fahrertür zeigt den Unterschied nach der zweistufigen Bearbeitung besonders deutlich.

Porsche 911 Carrera Targa Fahrertür Vorher-Nachher Vergleich unter Kontrolllicht nach zweistufiger Lackkorrektur
Fahrertür – direkter Vergleich unter Kontrolllicht vor und nach der Lackkorrektur
Porsche 911 Carrera Targa Fahrertür nach zweistufiger Lackkorrektur unter Kontrolllicht
Fahrertür nach Korrektur und Finish
Porsche 911 Carrera Targa Seitenansicht nach zweistufiger Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Korrigierte Seitenfläche nach Abschluss der Arbeiten
Detailarbeit

Nicht erreichbar?
Dann eben von Hand.

Eine saubere Aufbereitung endet nicht dort, wo die Poliermaschine nicht mehr hinkommt. Bereiche wie die Scheibenwischermulde wurden deshalb separat von Hand poliert.

Genau solche kleinen Flächen werden bei einer konsequenten Detailarbeit nicht einfach ausgelassen. Sie werden entsprechend ihrer Zugänglichkeit bearbeitet und anschließend ebenfalls geschützt.

Porsche 911 Carrera Targa Scheibenwischermulde vor der Handpolitur
Scheibenwischermulde – Ausgangszustand
Porsche 911 Carrera Targa Scheibenwischermulde nach Handpolitur
Nach der Handpolitur – auch schwer zugängliche Bereiche wurden bearbeitet
Charakterdetail

Der Targa.
Bis ins Detail geschützt.

Neben den lackierten Flächen wurden auch die charakteristischen Targa-Bereiche berücksichtigt. Das Verdeck wurde imprägniert, der schwarze Targabügel keramisch geschützt. Auch die Außenkunststoffe und die Kennzeichen wurden wie bei unseren Keramikprojekten üblich mitversiegelt.

Porsche 911 Carrera Targa Detailaufnahme mit Targabügel
Charakteristischer Targabügel – aufbereitet und keramisch geschützt
Schutz nach der Korrektur

Keramikversiegelung
nach sauberer Vorbereitung.

Erst nach Abschluss der zweistufigen Lackkorrektur und des Finishs wurde die Oberfläche für die Keramikversiegelung vorbereitet und anschließend geschützt.

Zusätzlich wurden die Außenkunststoffe, Kennzeichen und der schwarze Targabügel keramisch versiegelt. Das Verdeck erhielt eine separate Imprägnierung.

Abgeschlossenes Projekt

Das Ergebnis.

Ein deutlich klareres, ruhigeres Lackbild mit hoher Defektkorrektur und erhaltenem Charakter des Fahrzeugs. Der weiße Originallack wirkt wieder sauber und geschlossen, ohne dass die Aufbereitung unnötig aggressiv ausgelegt wurde.

Porsche 911 Carrera Targa aus der Vogelperspektive nach zweistufiger Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Porsche 911 Carrera Targa – abgeschlossenes Ergebnis
Porsche 911 Carrera Targa Frontansicht nach zweistufiger Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Frontansicht nach Abschluss der Arbeiten
Porsche 911 Carrera Targa Seitenansicht von hinten nach Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Seitenansicht – fertiges Lackbild und Targa-Silhouette
Porsche 911 Carrera Targa Heckansicht nach zweistufiger Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Heckansicht nach Abschluss der Aufbereitung
Porsche 911 Carrera Targa Heckdetail nach Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Heckdetail – fertige Oberfläche
Porsche 911 Carrera Targa komplette Seitenansicht nach Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Komplette Seitenansicht – fertiges Ergebnis
Arbeitsschritte

Die Arbeiten
im Überblick.

  • 01Gründliche Fahrzeugwäsche und Vorbereitung
  • 02Chemische und mechanische Dekontamination
  • 03Beurteilung des Originallacks unter Spot- und Kontrolllicht
  • 04Zweistufige Lackkorrektur
  • 05Gezielte Korrektur von Swirls, Waschkratzern und Gebrauchsspuren
  • 06Finish der korrigierten Lackoberflächen
  • 07Handpolitur schwer zugänglicher Bereiche
  • 08Vorbereitung für die Keramikversiegelung
  • 09Keramikversiegelung der Lackoberflächen
  • 10Keramischer Schutz von Targabügel und Außenkunststoffen
  • 11Keramische Versiegelung der Kennzeichen
  • 12Imprägnierung des Verdecks
  • 13Abschließende Kontrolle unter geeignetem Kontrolllicht

Mehr zu den Leistungen: Lackkorrektur und Keramikversiegelung.

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