Arbeitsbeispiel · Ferrari California

Ferrari California – Lackkorrektur & Keramikversiegelung

Empfindlicher Uni-Schwarz-Originallack mit deutlichen Swirls, Gebrauchsspuren und eingebrannten Wasserflecken. Kontrollierte Lackkorrektur mit ein bis zwei Cutting-Durchgängen, feiner Hochglanzpolitur und anschließender Keramikversiegelung.

Ferrari California in Uni-Schwarz nach Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Ausgangslage

Empfindlicher Uni-Schwarz-Lack.
Deutlich gezeichnet.

Der Ferrari California befand sich noch im Originallack und war zuvor nicht professionell aufbereitet worden. Unter Kontrolllicht zeigten sich über nahezu sämtliche Flächen deutliche Swirls, Kratzer und eingebrannte Wasserflecken.

Gerade Uni-Schwarz macht selbst feine Defekte unmittelbar sichtbar. Gleichzeitig reagiert die Oberfläche empfindlich auf die Wahl von Pad, Politur und Arbeitsweise. Vor der eigentlichen Korrektur wurde das Fahrzeug gründlich gewaschen, die Felgen gereinigt und der Lack chemisch sowie mechanisch dekontaminiert.

Vorgehensweise

Feingefühl statt unnötiger Aggressivität.

Weiche Lacke verlangen bei der Bearbeitung mehr Kontrolle, lassen sich erfahrungsgemäß jedoch häufig leichter korrigieren als sehr harte Lackoberflächen. Beim Ferrari ließ sich das Defektbild mit ein bis zwei sauber ausgefahrenen Cutting-Durchgängen und einer anschließenden feinen Hochglanzpolitur sehr kontrolliert korrigieren.

Bei anspruchsvollem Uni-Schwarz kann selbst nach einem feinen Finish noch ein zusätzlicher Ultra-Finish-Durchgang notwendig sein, um letzte Polierspuren vollständig auszufeilen. In diesem Fall war das nicht erforderlich. Durch die passende Kombination aus Technik, Politur und Bearbeitungszeit ließ sich bereits mit dem gewählten Aufbau ein tiefschwarzes und klares Finish erzielen.

So viel Korrektur wie nötig. So wenig Eingriff wie möglich.
Dokumentierte Lackkorrektur

Sichtbare Defekte. Sauber herausgearbeitet.

Dach

Ferrari California Uni-Schwarz Dach vor der Lackkorrektur mit Swirls und Wasserflecken
Vorher – Swirls, Gebrauchsspuren und sichtbare Wasserflecken
Ferrari California Uni-Schwarz Dach nach der Lackkorrektur mit klarer hochglänzender Oberfläche
Nach der Korrektur – deutlich ruhigeres und klareres Lackbild

Motorhaube

Ferrari California Uni-Schwarz Motorhaube vor der Lackkorrektur mit deutlichen Swirls und Kratzern
Vorher – ausgeprägtes Defektbild unter Kontrolllicht
Ferrari California Uni-Schwarz Motorhaube nach der Lackkorrektur mit tiefschwarzem Hochglanz
Nach der Korrektur – tiefschwarzes und deutlich klareres Finish
Ergebnis

Tiefschwarz. Klar und geschützt.

Nach Abschluss der Lackkorrektur wurde die Oberfläche auf die Keramikversiegelung vorbereitet und anschließend geschützt. Der Uni-Schwarz-Lack zeigt wieder deutlich mehr Tiefe, Klarheit und gleichmäßige Reflexionen, ohne dass unnötig aggressiv gearbeitet werden musste.

Ferrari California Uni-Schwarz nach Lackkorrektur und Keramikversiegelung in seitlicher Ansicht
Ferrari California Uni-Schwarz nach Lackkorrektur und Keramikversiegelung in seitlich-frontaler Ansicht
Ferrari California Heck nach Lackkorrektur und Keramikversiegelung
Durchgeführte Arbeiten

Kontrollierte Korrektur. Sauberes Finish.

  • 01 Gründliche Vorwäsche und Handwäsche
  • 02 Intensive Felgenreinigung
  • 03 Chemische Dekontamination des Lacks
  • 04 Mechanische Dekontamination
  • 05 Ein bis zwei Cutting-Durchgänge je nach Defektbild
  • 06 Feine Hochglanzpolitur
  • 07 Bearbeitung schwer zugänglicher Bereiche mit kleiner Maschine und von Hand
  • 08 Kontrolle des Finishs unter gezieltem Licht
  • 09 Vorbereitung der Oberfläche auf die Versiegelung
  • 10 Keramikversiegelung des Lacks
Dein Fahrzeug

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Lackhärte, Defekttiefe und Lackart bestimmen, wie eine Korrektur aufgebaut werden sollte. Bei der Fahrzeuganalyse prüfen wir den tatsächlichen Zustand und besprechen, welcher Prozess für dein Fahrzeug sinnvoll und materialschonend ist.

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