Audi R8 V10 – mehrstufige Lackkorrektur & Keramikversiegelung
Stark gezeichnetes Lackbild mit Waschanlagenkratzern, einzelnen tieferen Kratzern, Schleifspuren und nachlackierten Bauteilen. Ziel war es, den lange vernachlässigten Gesamtzustand technisch sauber und bis in die Details wieder deutlich anzuheben.
Viele Defekte. Unterschiedliche Lackbereiche.
Der Audi R8 zeigte unter Kontrolllicht ein insgesamt deutlich beanspruchtes Lackbild. Waschanlagenkratzer, einzelne stärkere Kratzer, Schleifspuren und weitere Gebrauchsspuren verteilten sich über zahlreiche lackierte Flächen.
Zusätzlich waren einzelne Bauteile nachlackiert. Dadurch musste nicht nur das Defektbild, sondern auch das Verhalten der unterschiedlichen Lackbereiche während der Korrektur berücksichtigt werden.
Kompakt heißt nicht wenig Arbeit.
Bei einer Lackkorrektur entscheidet nicht allein die Fahrzeuggröße über den Zeitaufwand. Der R8 besitzt zahlreiche Designkanten, Sicken, Absätze, schmale Übergänge und stark geformte Flächen. Genau dort liegen ebenfalls Kratzer und Gebrauchsspuren.
Große Polierpads erreichen solche Bereiche nur eingeschränkt. Viele Partien an Türen, Motorhaube, Schwellern und Übergängen mussten deshalb gezielt mit kleinen Maschinen und Pads bearbeitet werden. Ein größeres Fahrzeug mit überwiegend großen, frei zugänglichen Flächen kann dadurch schneller zu korrigieren sein als ein kompakter Sportwagen mit komplexer Geometrie.
Defekte korrigieren. Oberfläche wieder aufbauen.
Die Korrektur wurde je nach Bauteil und Defekttiefe mehrstufig aufgebaut. Intensive Cutting-Schritte entfernten den Großteil der Defekte; anschließende Verfeinerungs- und Finish-Schritte stellten die gewünschte Klarheit wieder her.
Defekte sichtbar machen
Waschkratzer, Schleifspuren und einzelne stärkere Defekte wurden unter direktem Kontrolllicht beurteilt.
Defekte korrigieren
Mehrere Cutting-Durchgänge reduzierten das vorhandene Defektbild deutlich.
Klarheit wiederherstellen
Nach der eigentlichen Defektkorrektur wurde die Oberfläche weiter verfeinert und sauber ausgefinisht.
Die Fläche endet nicht dort, wo das große Pad nicht mehr passt.
Die Türen des R8 bestehen aus mehreren Ebenen und ausgeprägten Designkanten. Auch die Schweller verlaufen konisch und besitzen schmale Bereiche, die mit großen Polierpads nicht vollständig und kontrolliert bearbeitet werden können.
Diese Bereiche wurden gezielt mit kleineren Maschinen und Pads korrigiert. Nur so lässt sich ein gleichmäßiges Lackbild über das gesamte Fahrzeug herstellen, statt lediglich die großen, einfach zugänglichen Flächen zu verbessern.
Auch die Details gehören zum Gesamtbild.
Die sichtbaren Carbonbereiche wurden ebenfalls kontrolliert und entsprechend aufgearbeitet. Gerade an den schmalen Schweller- und Übergangsbereichen zeigt sich, wie viel zusätzliche Detailarbeit bei einem R8 außerhalb der großen Lackflächen entsteht.
Keine unbearbeitete Fläche direkt am Emblem.
Für ein sauberes Ergebnis wurden die Positionen der Embleme zunächst exakt ausgemessen und dokumentiert. Anschließend wurden die alten Embleme entfernt, damit die Lackflächen darunter und unmittelbar darum herum vollständig korrigiert und ausgefinisht werden konnten. Erst danach wurden neue Embleme wieder exakt an ihrer ursprünglichen Position montiert. So lässt sich auch im Emblembereich ein neuwertiger Gesamteindruck herstellen, statt sichtbare Defektreste direkt an den Konturen stehen zu lassen.
Demontiert, gereinigt und keramisch geschützt.
Für die Aufbereitung wurden die Räder demontiert. Felgen und Bremssättel wurden anschließend keramisch versiegelt. Die Demontage schafft zugleich freien Zugang zu Bereichen, die am kompletten Fahrzeug nur eingeschränkt erreichbar sind.
Auch Kunststoffflächen, Tankdeckelbereich und weitere geeignete Oberflächen wurden in den keramischen Schutz einbezogen.
Carbon, Glas und weitere Detailflächen.
Im Motorraum wurden die sichtbaren Carbonflächen poliert und anschließend keramisch versiegelt. Auch die Auspuffendrohre erhielten eine entsprechende Aufbereitung und Versiegelung.
Die kleine Scheibe zum Motorraum war zusätzlich mit Overspray beziehungsweise Lacknebel belastet. Die Ablagerungen wurden entfernt und die Glasoberfläche anschließend poliert. Abschließend wurde auch die Verglasung entsprechend geschützt.
Defekte bis in die unteren und schmalen Bereiche korrigiert.
Auch untere Türbereiche und stark geformte Flächen wurden nicht ausgelassen. Gerade dort zeigen Vergleichsaufnahmen, wie viel zusätzliche Arbeit nötig ist, wenn die Defektkorrektur nicht nur auf den großen Hauptflächen stattfinden soll.
Schutz für das komplett korrigierte Gesamtbild.
Nach Abschluss der Lackkorrektur wurden die Oberflächen sorgfältig auf die Versiegelung vorbereitet. Der Lack erhielt eine Keramikversiegelung; zusätzlich wurden Felgen, Bremssättel, Carbon, geeignete Kunststoffflächen, der Tankdeckelbereich und die Auspuffendrohre geschützt.
Auch die Glasflächen wurden versiegelt. Ziel war nicht nur ein verbessertes Lackbild, sondern ein konsistenter Schutz über die relevanten Außen- und Detailflächen hinweg.
Vom vernachlässigten Lackbild zurück zu einem stimmigen Gesamtzustand.
Nach der mehrstufigen Korrektur zeigt der R8 wieder deutlich mehr Klarheit, saubere Reflexionen und ein gleichmäßigeres Gesamtbild. Die anschließende Keramikversiegelung schützt das aufwendig hergestellte Finish und die zusätzlich bearbeiteten Detailflächen.
Die Arbeiten im Überblick.
- Intensive Vorwäsche und schonende Handwäsche
- Chemische und mechanische Dekontamination
- Kontrolle von Originallack und nachlackierten Bauteilen unter Kontrolllicht
- Mehrstufige Lackkorrektur von Waschkratzern, Schleifspuren und weiteren Defekten
- Gezielte Bearbeitung von Sicken, Designkanten, schmalen Übergängen und konisch verlaufenden Bereichen mit kleinen Maschinen und Pads
- Finish und Kontrolle des Lackbildes unter direktem Kontrolllicht
- Demontage und Austausch des Frontemblems zur vollständigen Bearbeitung der Fläche
- Austausch und exakte Positionierung des Heckemblems
- Politur und Keramikversiegelung der Carbonflächen im Motorraum
- Entfernung von Overspray an der kleinen Scheibe zum Motorraum und anschließende Glaspolitur
- Glasversiegelung
- Demontage und Keramikversiegelung der Felgen
- Keramikversiegelung der Bremssättel
- Aufbereitung und Keramikversiegelung der Auspuffendrohre
- Keramikversiegelung geeigneter Kunststoffflächen
- Detailbearbeitung des Tankdeckelbereichs inklusive Keramikversiegelung der Kunststoffabdeckung
- Vorbereitung der Lackoberfläche auf die Versiegelung
- Keramikversiegelung des Lacks
- Abschließende Endkontrolle
Welcher Aufwand ist bei deinem Lack sinnvoll?
Bei der Fahrzeuganalyse prüfen wir Lackzustand, Defekte, Lackbereiche und dein gewünschtes Ergebnis direkt am Fahrzeug. Danach lässt sich einschätzen, welche Form der Lackkorrektur sinnvoll und materialschonend ist.
59 € – bei anschließendem Auftrag vollständig anrechenbar.